„Toll, dass du nach Kaffee gefragt hast,“ sagte nun Benedikt zu Nils Papa. „Auf der Visitenkarte war ein Kaffeefleck. Wenn diese Frau aber keinen Kaffee verträgt, dann wird sie auch keine Kaffeeflecken auf die Visitenkarte gemacht haben.“, meinte er weiter. Die zwei Frauen scheiden als Täterinnen eindeutig aus. Hoffen wir, dass wir morgen bei der dritten Frau einen Hinweis finden. Gerade wollten sie sich auf den Weg nach Hause machen, um weitere Pläne für morgen zu schmieden, da ging gegenüber eine Haustür auf und ein älterer Mann streckte seinen Kopf heraus. „Ich hab gerade gehört, dass ihr Weihnachtslieder für meine Nachbarin gesungen habt. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch für mich eines singen würdet.“ Der Mann sah die fünf bittend an. „Das machen wir doch gern.“, sagten alle wie aus einem Mund. Noch einmal sangen sie ihre beiden Lieder und sangen spontan sogar noch ein anderes Lied.
Wisst ihr, was jetzt passierte?
Als die Kinder geendet hatten, ging die nächste Tür auf und der nächste Nachbar wünschte sich Weihnachtslieder. Sie sangen wieder. Und so gingen an diesem Tag noch mehrere Türen auf und die Menschen freuten sich über Lieder. Es flossen auch ein paar Tränen. Aber nicht aus Ärger, sondern aus Freude. Am Abend fielen 4 Kinder müde und glücklich ins Bett. Sie hatten anderen mit einfachen Mitteln eine Freude gemacht.
Kannst du jemandem heute oder morgen eine Freude machen?