Nach der Schule trafen sich die Kinder zusammen mit Nils Papa. Die Instrumente wurden aufeinander abgestimmt. Dann sagte Benedikt wie selbstverständlich: „Wollen wir wieder beten, bevor wir losgehen?“ Das machten die Kinder. Nicht nur Nils sprach ein paar Worte, sondern auch die anderen Kinder erzählten Gott ganz selbstverständlich, was ihnen auf dem Herzen lag. Nach dem „Amen“ waren die Kinder froh und aufgeregt. Sie klingelten bei der ersten Adresse. Es machte ihnen eine junge Frau auf, die ziemlich müde aussah. Als die Kinder anfingen zu singen, kamen 3 kleine Kinder an die Tür, die sich hinter der Mama versteckten, aber immer wieder neugierig hinter ihr hervorlugten. Als die Kinder „Oh Tannenbaum“ sangen, klatschten die Kinder und hüpften mit. Die junge Frau hörte aufmerksam zu und ein kleines Lächeln huschte über ihr müdes Gesicht. „Habt vielen lieben Dank für diese schönen Lieder. Wir sind schon eine Weile alle zuhause, weil wir immer wieder abwechselnd krank sind. Ihr habt uns eine große Freude gemacht!“ sagte die Frau. Die größte Tochter war während der Worte der Mutter kurz weggeflitzt und kam nun mit einem krakeligen selbstgemalten Bild zurück. „Für euch!“ sagte sie und „Danke!“ Tief berührt gingen die Kinder nun weiter. Zuerst sagte keiner etwas. Doch dann unter den Apfelbäumen sagte Flora: „Die Frau scheidet als Täter aus.“

Warum kann sie nicht die Täterin sein? Was meinst du?