„Weihnachtslieder! Wir klingeln einfach und singen Weihnachtslieder!“ meinte nun Henry. Die anderen runzelten die Stirn. Die Idee war gut. Aber sie hatten noch nie miteinander gesungen. Ob das klingen würde. Und sie brauchten ein Instrument, was sie begleiten müsste. Das Schlagzeug von Nils fiel aus… erstens war es unhandlich und zweitens würde man den Gesang nicht mehr hören, wenn Nils voller Kraft drauflos trommelte. Die Flöte von Flora war nicht schlecht, die konnten sie auf jeden Fall mitnehmen. Es klang sehr schön, wenn sie Weihnachtsmelodien spielte. „Vielleicht geht ja mein Papa mit der Gitarre mit.“ überlegte Nils laut. „Dann hätten wir Flöte, Gitarre und Gesang. Wir singen immer 1-2 Lieder und dann wünschen wir frohe Weihnachten. Beim Singen schauen wir uns unauffällig um, ob uns irgendwas verdächtig vorkommt.“ „Schaut euch vor allem die Fingernägel an“, meinte Flora, „und vielleicht riecht es auch nach Kaffee.“ Darauf wollten alle achten. Nils fragte seinen Papa und der willigte ein morgen mit den Kindern mitzugehen. Jetzt suchten sie noch Weihnachtslieder raus – es wurde „Oh Tannenbaum“ und „Stille Nacht“. Aufgeregt ging bald darauf jeder nach Hause. Würden sie morgen die Täterin und das Jesusbaby finden?