Langsam öffnete sich die Tür. Die Kinder standen in einem Raum mit vielen Schränken, einer Art Lager mit Mustern, Katalogen, Kopierpapier und vielem mehr. „Der Raum ist ideal, um etwas zu verstecken. Hier kann man Gegenstände ganz nach hinten legen und keiner würde es merken.“ sagte Henry. Diesmal stellte sich Flora in den Gang und beobachtete, ob jemand kam. Sie hatten ausgemacht, dass sie laut husten würde, wenn sich jemand näherte. Die drei Jungen untersuchten inzwischen den Raum. Jeder nahm sich einen Abschnitt vor. Sie stiegen sogar auf eine Leiter, um die obersten Regalböden zu betrachten und krochen auf dem Boden herum. Und sie fanden: Nichts. Leider. Es gab kein Anzeichen vom Jesusbaby. Nicht mal etwas Verdächtiges hatten sie gefunden. Traurig traten die Jungen aus dem Raum heraus, schlossen die Tür und drehten den Schlüssel im Schloss herum. Flora konnte schon in ihren Gesichtern sehen, dass die Suche nicht erfolgreich war. Inzwischen war auch Henrys Papa fertig und rief nach den Vieren. Sie bedankten sich beim Chef, dass sie das Haus erkunden durften und stiegen wieder ins Auto ein. Nils fasste die Ereignisse im Haus für Henrys Papa kurz zusammen: „Wir durften ja wirklich alles sehen, sogar im Lagerraum waren wir. Aber leider haben wir nichts, rein gar nichts gefunden. Das Jesusbaby ist weiter verschwunden.“ Wieder schwiegen alle Kinder. Da sagte Benedikt: „Auch wenn die Suche heute scheinbar nicht gebracht hat, so doch mindestens die Erkenntnis, dass der Firmenchef nicht der Täter ist. Sein Haus ist sauber. Aber wir haben ja immer noch etwas, dass wir noch genauer untersuchen können.“ „Was denn?“ fragen die anderen drei Kinder gleichzeitig.
Ja, was denn? Kriegst du es heraus?