Nils schlug wieder vor zu beten und um Gottes Hilfe zu bitten. Nach dem „Amen“ stiegen nun alle gespannt aus dem Auto aus. Auch die Eingangstür war wieder etwas ganz Besonderes: Sie bestand aus ganz vielen Materialien und war in den verschiedensten Farben angemalt. „Die könnte auch zur Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf passen!“, fand Flora. Auch innen ging es so weiter: Jeder Abschnitt des Hauses war anders gestaltet: einer modern, ein anderer klassisch, wieder ein anderer sah eher rustikal aus. Staunend sahen sich die Kinder um. Henrys Papa ging an die Rezeption und gab seine Rechnung ab. Er wollte schon seine Frage loswerden, ob die Kinder sich in dem Haus mal umsehen durften. Aber in diesem Moment erschien der Firmenchef höchstpersönlich. Er begrüßte erst Henrys Papa und drehte sich dann zu den Kindern um. „Na, ihr Vier? Ward ihr schon je in so einem besonderen Haus? Da staunt ihr, was? Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch gern ganz frei im Haus umschauen. Alles ist hier besonders und einzigartig, sogar der Dachboden und der Keller. Herr Schmidt und ich können ja inzwischen einen Kaffee trinken. Habt ihr Lust dazu?“ fragte der Chef. Die Kinder nickten begeistert und zogen los. Und wirklich alle Türen standen offen und sie durften sogar Kellerräumer und Dachboden anschauen. „Da hat dein Beten ja wirklich was gebracht!“, meinte Benedikt. „Wir mussten ja noch nicht einmal fragen. Alles ging ganz leicht.“ Bald hatten sie das ganze Haus durchsucht und standen nun vor der letzten Tür. Diese war mit einem Schlüssel abgeschlossen. Henry drehte den Schlüssel im Schloss herum und drückte auf die Klinke.

Hast du auch schon erlebt, dass Beten dir geholfen hat? Probiere es doch mal aus und rede mit Gott