„Ich soll euch also in die Firma mitnehmen, damit ihr euch unauffällig dort umschauen könnt?“ fragte nun Henrys Papa. Alle Kinder nickten und schwiegen. Sie wussten, dass Henry Papa nun nachdachte, ob der Plan funktionieren würde. In der Ferne hörten sie eine Glocke läuten, so still war es auf einmal um das Feuer herum. Endlich antwortete er: „Morgen wird das leider nichts. Am Sonntag hat die Firma nicht auf. Aber am Montag, da könnte ich hin und eine Rechnung abgeben. Und vielleicht könnten wir ja sagen, dass ihr gerne mal wissen wollt, wie so eine Firma aufgebaut ist und welche Räume sie so hat. Und wenn der Chef es erlaubt, dann könnt ihr auf Erkundungstour gehen.“ „Das wäre prima! Danke Papa!“, sagte Henry und umarmte seinen Vater. So verging der Sonntag ruhig und gemütlich. Die Kinder hatten sich ausgemacht für alle Fälle ein paar Dinge mitzunehmen: Die Visitenkarte, ihre WalkieTalkies und eine kleine Kamera, um Beweisfotos machen zu können. Am Montag wurden alle von Henrys Papa direkt von der Schule abgeholt. Im Auto war es ungewöhnlich still. Jedes der Kinder hing seinen eigenen Gedanken nach. Würden sie heute bei der Firma etwas entdecken? Würde ihr Plan aufgehen und sie könnten das Jesusbaby dem Pfarrer und der ganzen Kirchgemeinde zurückgeben? Endlich kamen sie bei der Hausbaufirma „Firmum domum“ an. Das Gebäude sah ganz besonders aus. Es hatte ganz verschiedene Formen von Fenstern, Türen, Dachziegeln und auch die Form war einzigartig und schwer zu beschreiben.
Male doch heute, wie du dir dieses Haus vorstellst!