„Tatsächlich“, rief der Pfarrer. „Hier wurde eingebrochen. Wir müssen unbedingt die Polizei verständigen, damit diese den Fall aufnehmen und Spuren sichern können. Kommt mit in mein Büro. Dort können wir die Polizei anrufen.“ Jetzt ging alles ganz schnell. Die Polizei war binnen weniger Minuten da und sperrte den Tatort ab, sicherte Spuren und machte viele Fotos. Auch die Kinder wurden ausführlich befragt und mussten das Erlebte genau und insgesamt dreimal erzählen. Sie wurden für ihr schnelles Handeln und ihre Umsicht, keine Spuren zerstört zu haben, gelobt. Der Pfarrer hatte bei ihren Eltern angerufen, dass sie noch eine Weile in der Kirche als Zeugen gebraucht wurden und machte ihnen einen warmen Tee mit Zuckerwürfeln. Dankbar nahmen die Kinder das Getränk und warteten, bis die Beamten wieder zu ihnen kamen. „Haben sie schon festgestellt, ob etwas fehlt?“, wurde nun der Pfarrer gefragt. „Nein“, sagte der Pfarrer, „in der Aufregung habe ich noch gar nicht danach geschaut.“ „Dann sollten wir jetzt einen Rundgang durch die Kirche und im Gelände machen, um festzustellen, ob etwas fehlt.“, erwiderte der Beamte. „Dürfen wir mit?“, riefen da die 4 Kinder, diesmal ausnahmsweise gleichzeitig und gut verständlich. „Das würde uns nämlich sehr interessieren.“, sagte Henry. Der Polizist sah die Kinder von oben herab an. Er wollte schon etwas antworten, da sagte der Pfarrer schnell: „Klar doch! Ohne euch hätten wir den Einbruch gar nicht oder erst viel später entdeckt. Vielleicht fallen euch ja auch noch wichtige Dinge auf, ihr Superdetektive.“ Gemeinsam gingen sie los. In den hinteren Räumen der Kirche sah alles wie üblich aus. Niemand entdeckte, dass etwas fehlte oder etwas unordentlich war. Auch die Küche und die Toiletten waren in Ordnung. Erst als sie im Kirchraum waren, fiel ihnen etwas Merkwürdiges auf.

Was das ist, kannst du dir ja schon mal bis morgen bei einer warmen Tasse Tee überlegen.