Schritt für Schritt folgten die Kinder nun der Spur aus Stroh. Es war gar nicht so einfach, denn neben dem grauen Novemberwetter war auch Wind aufgekommen und hatte schon ein paar Strohreste von der Straße geweht. Unermüdlich nahmen die Kinder die Spur immer wieder von Neuem auf! Sie mussten Straßen queren, vorbei an einem Spielplatz, vorbei an einem großen Einkaufsmarkt und blieben schließlich vor einem großen Gartentor stehen. Nils wollte gerade die Klinke drücken, um nachzuschauen, ob dahinter etwas war. „Halt“, sagte Henry. „Wir können doch nicht einfach auf ein fremdes Grundstück gehen. Hier ist ein Tor und das sagt, dass wir keinen Zutritt haben.“ „Ja, Henry, du hast Recht,“ meinte Nils. „Aber in diesem Fall ist es anders. Guck mal, das ist ein Gartentor zu einem Kirchengelände. Hier ist jeder willkommen. Und außerdem arbeitet meine Mama hier. Die würde es uns bestimmt erlauben.“ Leider war das Tor abgeschlossen. Aber Nils wusste sich zu helfen und zusammen betraten sie das Gelände durch ein kleineres Seitentor. Die Spur führte noch ein Stück an der Kirche herum und endete schließlich. „Schaut mal, hier endet die Spur. Und hier kann man auch sehen, dass jemand mit einem Auto ein Stück über die Wiese gefahren ist und wahrscheinlich zum Parkplatz raus….,“ sagte Benedikt. Sie folgten der Spur nun noch einmal bis zum großen Tor und standen nun auf der anderen Seite. „Und jetzt?“, meinte Nils.
Tja, da musst du wohl noch bis morgen warten. Oder hast du eine Idee, was die Freunde jetzt machen sollen?