„Aber das ist doch ganz klar, was das ist,“ meinte Flora. „Das ist ein kleiner Haufen Stroh. Das gibt es ganz viel auf dem Bauernhof meiner Großeltern.“ „Ja,“ sagte nun auch Bene. „Flora hat Recht. Es ist Stroh. Das benutzt man als Einstreu bei Tieren.“ „Was macht denn aber Stroh in solch einem schnellen Sportwagen? Das war doch ein richtiger Flitzer. Damit transportiert man doch kein Stroh. Damit fährt man höchstens mal zum Spaß oder auf der Autobahn, um schnell zu seinem Ziel zu kommen,“ stellte Nils fest. „Vielleicht hat er ja auch seine Oma auf dem Bauernhof besucht. Oder er brauchte Stroh für seine Tiere und das musste er mit diesem Auto transportieren, weil sein anderer Wagen in der Werkstatt war,“ überlegte Benedikt. „Guckt mal, da hinten sieht es aus, als liegt da wieder so ein kleiner Strohhaufen,“ sagte Henry. Schnell liefen die Kinder dahin. „Ja, er scheint immer wieder Stroh verloren zu haben. Dahinten sehe ich noch was,“ erkannte nun auch Flora. „Vielleicht sollten wir der Spur folgen?“ Alle Kinder waren begeistert von dieser Idee, war es doch viel spannender als gelangweilt auf dem Trampolin zu sitzen. Schnell sagten alle ihren Eltern Bescheid, dass sie ein bisschen im Wohngebiet spazieren gehen wollten. Die Jungen packten ihre Walkie Talkies ein, Flora besorgte ein bisschen Proviant und Nils besorgte sich noch das Smartphone seiner Mutter. Außerdem hatten sie noch kleine Tüten dabei, in denen sie die Strohproben einpacken wollten. So ausgerüstet folgten sie der Spur aus Stroh. Vielleicht hast du Lust heute auch ein Labyrinth aufzumalen, dass dann jemand deiner Spur folgen kann.
Wo die Spur hinführt, erfährst du morgen.