Es war an einem grauen Samstag im Advent. Lustlos saßen die Freunde Flora, Henry, Benedikt und Nils auf dem Trampolin und wussten nichts so recht mit sich anzufangen. „Man, dieser Advent wird bestimmt langweilig. Keine Weihnachtsmärkte“, meinte Henry. „Keine Zuckerwatte“, seufzte Flora. „Keine Weihnachtsfeiern mit den Eltern“, äußerte sich nun auch Nils. „Und kein Plätzchenbacken in der Schule“, sagte Benedikt. Nils sprach mehr zu sich selbst als zu den anderen: „Wie sollen die Tage bis Weihnachten nur schnell vergehen? Sonst dauert es ja immer schon lange bis zum Heiligen Abend, aber dieses Mal? Da wird es wohl ewig dauern.“ Vielleicht wäre der Nachmittag mit Seufzen und traurigen Gedanken so dahingegangen, wenn nicht in diesem Moment ein Auto mit viel zu hoher Geschwindigkeit um die Ecke gebogen wäre. „Der hatte aber Geschwindigkeit drauf. Das war bestimmt viel zu viel für diese Wohngegend. Aber richtig cool sah das Auto aus – dunkel und sportlich. Mit so einem würde ich gerne mal mitfahren“, meinte Benedikt. Nils und Henry hatten da ganz andere Sorgen. In der Wohngegend wurden schon mehrere Katzen überfahren. Beide wollten schnell mal nachschauen, wie es ihrer eigenen Katze ging. So liefen die beiden Jungen Richtung Zuhause und vergewisserten sich, dass alles in Ordnung war. Gerade wollten die beiden Jungen zu den anderen zurückgehen, als sie etwas Merkwürdiges auf der Straße entdeckten. Neugierig kamen sie näher. „Das hat bestimmt der Autofahrer von eben verloren,“ vermutete Nils. „Sieht komisch aus,“ meinte nun auch Henry. „Kommt mal her, Flora und Bene. Wir haben etwas Eigenartiges gefunden. Schaut es euch an.“ Die Geschwister kamen angerannt. Nun beugten sich alle Vier über den Fund.

Willst du wissen, wie es weitergeht? Dann freu dich auf morgen, auf die zweite Geschichte.